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Bericht über die Fahrt der Senioren des Bezirks Marburg nach München und Umgebung

 

Am 9. Juni 2016 hatte das Warten der Senioren und Seniorinnen des Bezirks Marburg auf die lang geplante mehrtägige Fahrt nach München und Umgebung ein Ende. Voller Erwartung trafen sich die Teilnehmer am Großsportfeld in Marburg. Das Wetter spielte auch mit, kein Wunder nach den vielen Gebeten um ein Gelingen der Fahrt. Nach einer Begrüßung und Erläuterung der geplanten Fahrt, durch den Reiseleiter Herrn Müller von der Fa. Gimmler und dem Seniorenbeauftragten Hirten i.R. Karl Rüdiger Jordan ging die Fahrt in Richtung Süden.

In Nürnberg wurde die erste größere Rast gemacht um mal durch die Altstadt zu bummeln. In den engen Straßen der Altstadt konnte der Busfahrer sein Fahrkönnen eindrucksvoll unter Beweis stellen als es wegen einer Baustelle nicht mehr weiter ging und der Bus zum Wenden etliche Meter an parkenden Autos rückwärts vorbei fahren  musste. Dass man auf großer Fahrt flexibel sein muss, zeigte ein Unfall auf der A9 kurz vor München wo wir wegen eines Schwertransporters fast 2 Stunden im Stau stehen mussten. Deshalb wurde das Programm kurzfristig geändert und statt dem Hotel gleich das Hofbräuhaus angesteuert. Bei Schweinsbraten und Bier konnten wir uns ausgiebig stärken. In der Größe einer Sportshalle konnten die Besucher die bayerische Gemütlichkeit mit Livedarbietung von verschiedenen Künstlern erleben. Mit diesen Eindrücken ging es zum Hotel um die Zimmer zu beziehen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns nach einem guten Frühstück erwartungsvoll am Bus zu einer sehr interessanten Stadtrundfahrt durch München, wobei wir die wesentlichsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ihre Geschichte kennen lernten. Danach bestand die Möglichkeit einzeln oder in Gruppen die Innenstadt zu erkunden.

Am dritten Tag stand eine Fahrt zum Chiemsee und der Herreninsel an. Mit einem Ausflugsdampfer ging es von Prien zu Insel Herrenchiemsee. Dort wurden wir von Pferdekutschen erwartet, welche uns zum Schloss Ludwigs des II. brachten. Als Abbild von Versailles sollte dieses Schloss ein "Tempel des Ruhmes" für König Ludwig XIV. von Frankreich werden, den der bayerische Monarch grenzenlos verehrte. 1878 wurde mit dem Bau des "Bayerischen Versailles" nach Plänen von Georg Dollmann begonnen. 1886, beim Tod von König Ludwig II., war das Schloss noch nicht vollendet. Einige Teile wurden später abgetragen. Dennoch haben das Schloss und die Pracht seiner Ausstattung einen nachwirkenden Eindruck auf uns hinterlassen.

Am Sonntag ging es  nach einem ausgiebigen Frühstücksbüfett zum Gottesdienstbesuch in die neuapostolische Gemeinde Giesing, wo wir freudig begrüßt wurden und mit einer echten Münchener Brezel  und einem Kaffee gestärkt wurden.

In Allershausen konnten wir in dem Gasthaus „Zum Fuchswirt“ nochmals die bayerische Küche genießen. Auf der Rückfahrt ging die Fahrt über Land durch die Hallertau mit ihren typischen Hopfenanbauflächen. Mit Gesang und Wortbeiträgen wurde die Zeit der Rückfahrt verkürzt und das Ziel Marburg erreicht.                          

Der bisherige Seniorenbeauftragte Karl Jordan gab noch einmal einen Rückblick auf das Erlebte und wünschte seinen Nachfolgern viel Freude bei ihrer Arbeit. Der Hirte i.R. Rudi Schimpf der über etliche Jahre die Seniorenreisen mit organisiert hat bedankte sich bei Karl Jordan für die gute Organisation der bisherigen Fahrten und wünschte noch viele gemeinsame Fahrten.

Der zukünftige Seniorenbeauftragte, der Bezirksälteste i.R. Klaus Kuhlmann lobte die gelungene Fahrt und sagte zu, auch weiterhin für eine Interessante Seniorenarbeit zu Sorgen.

Bezeichnend war der Liedwunsch unsres Reiseleiters nach einem Danklied. Wir konnten mit dem Lied „Danket dem Herrn denn er ist freundlich“ und dem Lied „Gott mit uns bis wir uns Wiedersehen“ unsrem Dank auch gegenüber unserem himmlischen Vater Ausdruck geben.

9. Juni 2016

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