in den Kirchenbezirk "Marburg"



Der Kirchenbezirk Marburg stellt sich vor

Religiöses Leben in Mittelalter und früher Neuzeit

Die ersten Spuren des Christentums sind verbunden mit dem bekannten Missionar Bonifatius, der im 8. Jahrhundert in der Nähe Marburgs eine Kirche und eine Klosterzelle errichtete.

Im Verlauf des Mittelalters wurde Marburg zum religiösen Zentrum durch das Wirken der Elisabeth, einer beeindruckenden Persönlichkeit. Trotz ihrer königlichen Herkunft verzichtete sie auf ein standesgemäßes Leben und widmete sich der Armenpflege. Nach ihrem frühen Tod wurde sie alsbald heilig gesprochen. Die ihr zu Ehren im 13. Jahrhundert errichtete frühgotische Elisabethkirche wurde zum Wallfahrtsort.

Im Jahre 1529 fand im Marburger Schloss das berühmte Gespräch zwischen Luther und Zwingli statt, in welchem man sich über viele Glaubensfragen verständigte, nicht jedoch über die Bedeutung des Heiligen Abendmahls.

Erste apostolische Spuren

Bei der ersten Heiligen Versiegelung auf deutschem Boden im Jahre 1847 in Frankfurt/Main war auch der Marburger Theologe Prof. Thiersch dabei. Er war später der Vorsteher der katholisch-apostolischen Gemeinde, die auch heute noch besteht und über ein eigenes Kirchengebäude in der Altstadt verfügt.

Die ersten neuapostolischen Gemeinden

Die älteste Gemeinde im Bezirk Marburg ist die Gemeinde Dautphetal-Herzhausen. Sie wurde 1893 durch Brüder aus dem westfälischen Raum gegründet. Auch Männer aus dem Marburger Umland hatten sich in dieser Gegend als Arbeiter verdingt. Im Jahre 1906 wurde auf Veranlassung des damaligen Apostels Bischoff die Gemeinde Marburg gegründet.






Gründung des Kirchenbezirks Marburg - Weitere Entwicklung

Bis zum Jahre 1952 gehörten die meisten Gemeinden der Region zum Bezirk Gießen. Am 01.01.1952 wurde der Bezirk Marburg gegründet. Erster Bezirksvorsteher war der Bezirksälteste Bernhard Faust. Die beiden folgenden Bezirksvorsteher Heinz Freudenberg (1975-1986) und Willi Sommer (1986-1995) wurden Träger des Apostelamtes. Von 1995 bis 2010 leitete Bezirksältester Klaus Kuhlmann den Bezirk. Seit dem dient Bezirksältester Frobel den 11 Gemeinden mit über 1.600 Glaubensgeschwister. Den Bezirksvorsteher unterstützen zwei Bezirksevangelisten und 110 weitere Amtsträger - siehe Foto

Festgottesdienste

Die jeweiligen Kirchenpräsidenten der Neuapostolischen Kirche International - die Stammapostel - besuchen den Kirchenbezirk Marburg in größeren Abständen regelmäßig. Stammapostel Bischoff besuchte einige Male die Gemeinden des Bezirks. Im Jahre 1971 diente Stammapostel Schmidt im Audimax. Dort prägte er die Worte: "Zähl' die Gnadengaben - und vergiss die Fehler Deines Nächsten." 1979 hielt Stammapostel Urwyler einen Gottesdienst in der Hinterlandhalle.

Stammapostel Fehr bediente den Bezirk im Jahre 1991. Der nächste Besuch fand am 18. Februar 2001 statt. Über diesen Gottesdienst finden sie einen ausführlich bebilderten Bericht hier.

Der letzte Besuch eines Stammapostels fand am 10. Dezember 2006 statt. Stammapostel Leber hielt einen Gottesdienst in Marburg - lesen Sie hier

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